DE  EN 
Oneness Center Bern

Menschen, die wie wir an die Physik glauben, wissen, dass die
Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur
eine besonders hartnäckige Illusion ist.
Albert Einstein

Archiv

Atem und Stille - Zwischen Himmel und Erde
3-teiliger Atem-Workshop mit Ursula Hofer
Montag: 5. März /14. Mai /18. Juni 2018, 17.45 - 19.30Uhr

Als menschliche Wesen werden wir auf der Erde geboren. Die Erde ist unsere Heimat und gibt uns Nahrung und Halt. Und doch sind wir auch Wesen des Himmels. So wie die Erde inmitten eines grenzenlosen Universums tanzt, so ist auch der Mensch mit unendlichen Räumen und Weiten verbunden. Je mehr wir uns von der Erde tragen und nähren lassen können, desto mehr können wir es wagen, uns dem grenzenlosen Himmel zu öffnen und uns von seiner Weite beschenken und inspirieren lassen – und wir können erfahren, wie wir als Mensch auf der Erde mit Allem verbunden sind.
Jeder Atemzug ist eine Reise zwischen Himmel und Erde und kann uns bewusst machen, wie wir von beiden Welten genährt werden: Der aufsteigende Atem verbindet uns mit der nährenden, tragenden Kraft der Erde, der absteigende Atem durchströmt unsere physische Form mit der Weite und Substanz des Himmels. Wenn es uns gelingt, in diesem Geschehen präsent zu sein, entsteht etwas sehr Geheimnisvolles – wir als individuelle, kleine Menschenwesen können ahnend empfinden und erkennen, dass wir Teil eines grossen allumfassenden Mysteriums sind. 

In diesen Workshops machen wir einfache Atemübungen und wir lassen uns überraschen, was uns der Atem als Mittler zwischen Himmel und Erde erzählen will.

 

Was war eigentlich nochmals der Sinn des Lebens?
Workshop mit Dr. phil. Natalie Knapp
Freitag, 6. April 2018, 17.00 - ca. 20.00Uhr

Wenn wir die Sinnfrage stellen, befinden wir uns meistens in einem Zustand, in dem wir der Erfahrung von Sinn fern sind. Wir fühlen uns emotional ausgebrannt oder verlassen, erfolglos oder unnütz und empfinden manchmal auch eine Wut über die Ungerechtigkeit der Welt. In dieser Verfassung denken wir in eine völlig falsche Richtung. Wir fragen uns dann etwa, ob unsere Arbeit einen Sinn hat oder unsere Beziehung, wollen aber eigentlich wissen, ob sie unser Leben besser macht oder schöner oder erfolgreicher oder gerechter. Doch etwas, das wir als sinnerfüllt erleben, muss nicht notwendigerweise gut oder gerecht oder erfolgreich sein. 
Aber wie muss es denn sein? Was brauchen wir, um Sinn erleben zu können und vielleicht sogar anderen das Sinnerleben zu ermöglichen? Was bedeutet dieses Wort überhaupt? Diesen Fragen wollen wir nachgehen, denn das Erleben von Sinn ist keine Nebensächlichkeit, es ist eine der ursprünglichsten Antriebskräfte für menschliche Entwicklung und ein guter Gradmesser für die Stimmigkeit der gegenwärtigen Situation.

 

Atem und Stille - Lebendig sein
3-teiliger Workshop
Montag: 18. September /30. Oktober /11. Dezember 2017, 17.45 - 19.30Uhr

Solange wir atmen sind wir lebendig, und wo Lebendigkeit ist, da haben Liebe und Freude Platz. Doch manchmal sind wir so in unseren gewohnten Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen gefangen, dass wir diese Lebendigkeit gar nicht mehr spüren. Wir gehen durch unsere Tage, ohne wirklich ganz präsent zu sein. So fühlt sich unser Leben oft grau und voller Wiederholungen an, und wir verpassen all die neuen Möglichkeiten, die in der inneren und äusseren Welt immer wieder auf uns warten. 
Jeder Atemzug bietet die Chance, uns wieder mit unserer tiefen, ursprünglichen Lebendigkeit zu verbinden und mit dem pulsierenden Tanz der Schöpfung mitzuschwingen. Alles was es braucht, ist präsent zu sein, den Atem wahrzunehmen und zu spüren, wie er uns im Innen und Aussen belebt und bewegt. Dann wird die Seele ins   Leben eingeladen und wir können erfahren, wie wir aus unserer Tiefe heraus immer wieder neu genährt werden und wahrhaft lebendig sein können.
In diesen Workshops machen wir einfache Atemübungen, und wir lauschen mit Achtsamkeit und Hingabe den Geschichten, die der Atem uns erzählt.

Leitung: Ursula Hofer

 

Die unsichtbare Materie und das Geisterteilchen
Englischer Vortrag mit Deutscher Übersetzung
Freitag, 13. Oktober 2017, 19.00 - ca. 20.45

Der grösste Teil der Materie in unserem Universum ist für das Auge nicht sichtbar. Nur feine Spuren weisen auf die Existenz dieser unsichtbaren Materie hin. Sie beeinflusst durch ihre Schwerkraft die Sterne in ihren Bahnen und lenkt deren Lichter ab. Das Wesen der unsichtbaren Materie ist immer noch geheimnisumwoben. Doch schon heute ist klar, dass es ein neues Verständnis von Physik braucht, um diese zu ergründen. Unsere derzeitige Vorstellung von Materie wird mit dem Standardmodell der Teilchenphysik umschrieben. Jedoch gibt es ein Teilchen, welches sich diesem Modell entzieht. Das Neutrino, auch Geisterteilchen genannt, besteht in seiner Essenz aus Veränderung. Auf seiner Reise durch das Weltall, durch die Erde, durch uns, wandelt es unablässig seine Form, wie in einem wunderschönen geisterhaften Tanz.
Am 31. Oktober 2017 findet zum ersten Mal der Internationale Tag der Dunklen Materie statt. In diesem Zusammenhang zeigt Michelle Galloway auf, was derzeit über die unsichtbare Materie bekannt ist. Und gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren des Geisterteilchens, welches mit seiner Strahlkraft die Bruchstellen im Standardmodell der Teilchenphysik deutlich aufscheinen lässt.

Vortrag von Astrophysikerin Michelle Galloway
Deutsche Übersetzung Claudia Lehnherr

 

Atem und Stille - Bewegung und Ruhe
3-teiliger Workshop, Montag, 10. April /8. Mai /19. Juni 2017, 17.45 - 19.15Uhr

Alles ist ständig in Bewegung und doch gibt es mitten in diesem Bewegtsein immer auch einen Punkt von absoluter Ruhe. Diese Ruhe ist nicht Stillstand, sondern es ist ein Atemholen in einem Raum wo alles gegenwärtig ist und wo alle Möglichkeiten warten, um immer wieder neu und anders in Form ausgedrückt zu werden. 
Unsere gegenwärtige Zivilisation erlaubt uns selten, diesen Raum zu erfahren und aus ihm heraus uns und das Leben zu gestalten. So sind wir dauernd aktiv und atemlos in Bewegung, und doch geschieht irgendwie immer dasselbe und wir kommen trotz aller Anstrengung nicht wirklich weiter. Ruhe erfahren wir häufig als Erschöpfung statt als kreatives Potential, das uns immer wieder mit etwas Ursprünglichem verbindet. Wie können wir sowohl Bewegung als auch Ruhe als etwas Kreatives und Wichtiges erfahren, statt uns im Machen oder in der Erschöpfung zu verlieren? Ist es möglich, dass der Atem uns Hinweise gibt, wie wir unser Leben in dieser Hinsicht harmonischer und sinnvoller gestalten können?

In diesem 3-teiligen Workshop haben wir Raum, um unseren Atem bei ganz konkreten, einfachen Bewegungen wahrzunehmen. Wir lassen den Atem kommen und gehen und warten bis es von selbst wieder kommt. Indem wir uns auf diesen ursprünglichen Rhythmus einlassen, kann er uns unterstützen, in einen natürlichen Lebensfluss zu kommen und zum Wesentlichen im Leben zurückzufinden. Stille Meditation ergänzt die Atemübungen.

Leitung: Ursula Hofer

 

Sehnsucht nach Frühling
Flötenkonzert
Freitag, 3. März 2017, 19.00 - ca. 20.00 Uhr

Die ersten Knospen recken sich, die Tage werden langsam wieder länger. In den Liedern der Vögel beginnt der Frühling zu erklingen. Wie jedes Jahr beginnt die Natur zu erwachen, und doch ist es immer wieder ein neues Wunder. 
Mit leichtfüssigen Kompositionen, durchwoben mit  Melodien aus Sehnsuchts- und Frühlingsliedern der Romantik, entführt uns Heidi Benz mit ihrer Querflöte in den erwachenden Frühling.
Gedichte zum Frühling umrahmen die melodischen Klänge.
Flötistin: Heidi Benz

 

Was ist eigentlich Zeit?
Freitag, 14. Oktober 2016, 17.00 - 20.00 Uhr

Es gibt Augenblicke, in denen die Zeit stillzustehen scheint: an einem sonnigen Nachmittag am See, bei einem heiteren Abendessen mit Freunden oder in magischen Momenten der Liebe. Die Zeit, die wir auf der Uhr ablesen, ist also keineswegs identisch mit der Zeit, die wir erleben. Und seit Einstein wissen wir, dass nicht nur die erlebte Zeit, sondern sogar die Uhrzeit einen relativen Charakter hat. Wenn wir uns mit großer Geschwindigkeit durchs All bewegen, vergehen die Sekunden langsamer. Was also genau ist eigentlich die Zeit? 
„Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es, wenn ich es aber einem, der mich fragt, erklären sollte, weiß ich es nicht“, bekannte bereits der antike Philosoph  Augustinus. Trotz des wissenschaftlichen Fortschritts, ist das Wesen der Zeit auch heute noch rätselhaft.
In diesem Workshop werden wir mit Hilfe von Vorträgen und kleinen Übungen das Geheimnis der Zeit erkunden, ihre Qualitäten, ihre Bedeutung, und ihre Rhythmen erforschen. Denn wenn wir gar nicht genau wissen, was Zeit ist, wie können wir dann ernsthaft glauben, zu wenig davon zu besitzen?
Seminar mit Natalie Knapp

 

Atem und Stille
Erntezeit
Samstag, 17. September 2016, 14.00 - 17.00 Uhr

Unsere Jahreszeiten widerspiegeln auf eine wundersame Weise den grossen Rhythmus der Schöpfung und der Kreislauf der Jahreszeiten macht uns verschiedene Qualitäten und Übergänge des Lebens vertraut. Der Altweibersommer – der Übergang zwischen Sommer und Herbst – beschenkt uns mit einer grossen Fülle und Klarheit. Alles was gewachsen ist kommt zur Reife und wird sichtbar. Die Natur zeigt sich in einer unbeschreibbaren Grosszügigkeit und sie nährt und verwöhnt uns. Es ist die Zeit der Ernte. Auch der Atem lässt uns erfahren, wie einfach und grosszügig die Schöpfung uns beschenkt. Zum Beispiel versorgt er uns während unseres ganzen Lebens mit Sauerstoff. Wenn wir dem Atem bewusst und achtsam begegnen, birgt er jedoch noch viele weitere Geschenke in sich, denn jeder Atemzug schafft in uns einen Raum, in dem Neues gedeihen und wachsen kann. So haben wir - wenn wir wirklich wach sind - unzählige Gelegenheiten, um die verborgenen Früchte des Atems zu ernten und uns auf allen Ebenen von einer geheimnisvollen Substanz nähren zu lassen.In diesem Seminar werden wir mit verschiedenen einfachen, meditativen Atem- und Bewegungsübungen experimentieren und so einen Raum schaffen, um neue Atem-Geschenke zu entdecken.
Seminar mit Ursula Hofer

 

Spuren in Licht und Raumzeit
Englischer Vortrag mit deutscher Übersetzung
Freitag, 13. Mai 2016, 19.00 - ca. 20.45 Uhr 

Hat unser Universum einen Anfang? Die meisten Wissenschaftler anerkennen heute die Theorie des Urknalls, ein heisser Feuerball, der vor mehr als 13 Milliarden Jahren aus einem Vakuum heraus entstand. Alles, was wir sehen - und nicht sehen können - ist daraus hervorgegangen. Ein Überbleibsel dieser Explosion ist ein Feld aus Licht: der kosmische Mikrowellenhintergrund. Er enthält subtile Anhaltspunkte, die uns die Geschichte eines sich ausdehnenden Universums erzählen.
Auch die Raumzeit erzählt von der Geschichte unseres Universums. Wie die Theorie von Einstein besagt, sind auf kosmologischen Zeitskalen Raum und Zeit eins. Raumzeit dehnt sich aus und zieht sich wieder zusammen. Sie reagiert auf Materie und Energie und auf die Geschehnisse, die sich in ihr abspielen. Die Spuren, welche Licht und Schall in der Raumzeit hinterlassen, geben uns Hinweise auf die versteckte Materie und die dynamischen Geschehnisse im Universum. Die jüngste Entdeckung einer Gravitationswelle - eine kleine Welle in der Wölbung der Raumzeit - eröffnet uns eine völlig neue Möglichkeit, der Geschichte unseres Universums zu lauschen.
Der Vortrag beschreibt diese Phänomene und geht ihren Spuren im Kontext von dunkler Materie und Gravitationswellen nach.
Vortrag von Michelle Galloway
Deutsche Übrsetzung Claudia Lehnherr

 

Atem und Stille
Frühlingserwachen 
Samstag, 19. März 2016, 14.00 - 17.00 Uhr

Unsere Jahreszeiten widerspiegeln auf eine wundersame Weise den grossen Rhythmus der Schöpfung und der Kreislauf der Jahreszeiten macht uns verschiedene Qualitäten und Übergänge des Lebens vertraut. Vor allem der Übergang zwischen Winter und Frühling erfüllt uns häufig mit einer ungeduldigen Sehnsucht nach Sonne, Licht und Wachstum.
Etwas tief in uns ahnt und erfährt, wie sehr wir als Menschen Teil dieses Erwachens sind. Jenseits unseres rationalen Alltagbewusstseins spüren wir diese grosse Urkraft, die auch in uns aus einer unbenennbaren Quelle ins Dasein drängt und die alles in und um uns mit Freude und Hoffnung füllt. 
Seminar mit Ursula Hofer

 

Atem und Stille
Raum sein
Samstag, 5. Dezember 2015, 14.00 - 17.00 Uhr

Jeder Mensch nimmt Raum ein, nicht nur indem wir sprechen und lachen und unsere Meinung ausdrücken, sondern auch ganz konkret indem wir einen Körper haben. Unser physischer Leib ist ein Raum, der unser zu Hause ist solange wir hier leben. Wenn wir uns erlauben, wirklich in unserem leiblichen Raum anwesend zu sein, dann entfalten sich auf eine ganz geheimnisvolle Weise viele weitere Räume und wir können entdecken, wie wir als ganz einzigartiges lebendiges Wesen in Kontakt sind mit dem grossen Raum um uns herum. 
Seminar mit Ursula Hofer

 

Ökonomie der Verbundenheit
Freitag, 13. November 2015, 19.30 - ca. 21.00 Uhr

Stellen Sie sich eine Zukunft ohne Geld vor! Wie bitte? Wir glauben ohne Wenn und Aber an die Notwendigkeit, die Macht, die Unverzichtbarkeit des Geldes. Alles - auch alles, was uns heilig ist - müssen wir zu Geld machen – aus Natur schaffen wir Produkte, aus Gemeinschaften machen wir Märkte, und Beziehungen wandeln wir zu Dienstleistungen. Niemand behauptet wohl noch, dass die hypnotisierende Geschichte, die wir uns über Geld und Finanzmärkte, Schulden, Zinsen, Wachstum und Effizienzsteigerung erzählen, wirklich auf ein Happy End zusteuert. Doch wir können uns Alternativen kaum vorstellen. Warum eigentlich? Ein Vortrag über den Mythos Geld.
Vortrag von Franzika Espinoza

 

Faszinatino Bhutan

Eine Pilgerreise ins Land des Donnerdrachens
Freitag, 30. Oktober 2015, 19.30 - ca. 21.00 Uhr

Bhutan ist ein abgeschiedenes Naturparadies auf über 2000 m Höhe. Auf Schritt und Tritt verzaubern Schneeberge, dichte Wälder, frei herumlaufende Tiere, farbenprächtige Gebetsfahnen, bunt bemalte Hauswände sowie Dzongs, die Klosterburgen Bhutans. Die faszinierenden Kraftorte und glücklichen Menschen sind zutiefst beeindruckend und berührend. 
Pia Schneider nimmt uns an diesem Abend mit eindrucksvollen Bildern und spannenden Geschichten mit in das Land des friedlichen Donnerdrachens.
Reisebericht mit Bildern und spannenden Geschichten von Pia Schneider

 

Der unendliche Augenblick

Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind
Freitag, 25. September 2015, 19.30 - ca. 21.00 Uhr

Eigentlich wissen wir es ja, oder besser, wir ahnen es, aber wir wollen es nicht wahr haben: die Sache mit der Sicherheit. Die, die es nicht gibt und die wir uns so oft wünschen. Veränderungen machen uns Angst, wir fühlen uns verletzbar. Wenn wir aber genauer darüber nachdenken, liegt die Freiheit des Menschen eben genau im instabilen Zustand der Unsicherheit. Wenn wir uns mit diesem verletzlichen Zustand anfreunden, sind wir oft am besten in der Lage, gleichzeitig gewissenhaft und kreativ zu sein. Dann spüren wir Resonanzen am besten, sind mit dem Augenblick in Kontakt und entdecken, welch schöpferische Potenziale in uns stecken. Ähnliche Prozesse können wir auch in der Gesellschaft und in der Natur beobachten. 
Lesung mit Natalie Knapp

 

Das Wunder der Existenz
Freitag, 29. Mai 2015, 16.30 - 19.30 Uhr

Haben Sie sich schon einmal darüber gewundert, dass es Sie gibt?
Es könnte Sie ja schließlich ebenso gut nicht geben.

Die Frage nach der Existenz gehört zu den größten ungeklärten Rätseln der Menschheit. Philosophen, Theologen, Physiker, aber auch Dichter und bildende Künstler versuchen seit Jahrtausenden das Geheimnis zu lüften. Viele ihrer Antworten sind nicht nur aufregend und tiefsinnig, sondern auch humorvoll und ausgesprochen originell. Ich möchte einige davon mit Ihnen teilen, weil sie die Bedeutung eines belebenden Geheimnisses spürbar werden lassen, das uns im Alltag oft entgleitet.
Workshop mit Dr.phil. Natalie Knapp

 

Atem & Stille
Einfach atmen
Samstag, 14. März 2015, 14.00 - 17.00 Uhr

Unser heutiges Leben ist sehr komplex und dicht. Verschiedenste Informationen prasseln ständig auf uns ein, vielfältige Anforderungen warten in allen Lebensbereichen. Häufig fühlen wir uns überfordert und gestresst, und deshalb haben wir nur wenig Zeit, um uns den einfachen Dingen des Lebens zuzuwenden. Doch gerade dort, wo die Dinge noch einfach sind, wartet das Wesentliche und dort entsteht wirklicher Lebenssinn. 
Der Atemrhythmus von Kommen, Gehen und Warten verbindet uns mit der natürlichen Einfachheit, aus der alles Leben entsteht und vergeht. Wenn wir uns von diesem wirklichen Rhythmus mittragen lassen, können wir in alle Facetten des Lebens eintauchen und trotzdem einfach sein. 
Seminar mit Ursula Hofer

 

Die dunkeln Mysterien des Universums
Eine kosmologische Perspektive
Freitag, 13. Februar 2015, 19.00 - ca. 20.45 Uhr
Englischer Vortrag mit deutscher Übersetzung

Was wir sehen, umfasst nur einen Bruchteil von dem, was tatsächlich existiert. Durch astrophysikalische Beobachtungen wissen wir heute, dass die Materie im Universum fast gänzlich aus einer unbekannten Substanz besteht, der sogenannten dunklen Materie, die weder Licht aussendet noch Licht reflektiert. Wir können sie deshalb zwar nicht sehen, doch  fliesst sie in jedem Augenblick durch uns durch, beugt Licht, das ihr nahe kommt und hält Galaxien zusammen. Neben der dunklen Materie gibt es eine andere mysteriöse Kraft, die man dunkle Energie nennt, und durch die sich das Universum mit zunehmender Geschwindigkeit ausdehnt. Es bestehen verschiedene Theorien, welche diese dunkle Energie zu erklären versuchen, trotzdem weiss man nur sehr wenig darüber. Ihren Vortrag wird Michelle mit den 4% des uns bekannten Universums beginnen, um dann zu erkunden, wie die Wissenschaft aktuell die dunklen Mysterien des Universums wahrnimmt, diese übrigen 96%!
Vortrag: Michelle Galloway
Deutsch Übersetzung: Claudia Lehnherr

 

Atem & Stille
Die Kunst des Wartens
Samstag, 29. November 2014, 14.00 - 17.00 Uhr

Wir warten nicht gerne. Meistens empfinden wir Warten als verlorene Zeit. In unserer Kultur haben wir die Kunst des Wartens verlernt. Und doch verbringen wir in unserem Leben viel Zeit mit Warten. Wir warten auf bestimmte Ereignisse, auf Veränderungen, auf das Erfüllen von Hoffnungen und Wünschen und auf vieles mehr.
Wenn wir uns erlauben genauer hinzuschauen, ist im Warten immer ein Impuls und eine Öffnung zu etwas Neuem. Im Raum des Wartens schlummern Kräfte, die erst durch unsere bewusste Anwesenheit erwachen und sich dadurch entfalten können. Wie können wir diesen Zauber wieder entdecken?
Der Atem und sein Rhythmus schliessen das Warten ganz natürlich ein. Indem wir uns auf den Atem einstimmen, können wir erfahren, dass das Warten eine ganz zentrale Rolle im grossen Schöpfungszyklus spielt und wir können die Kunst des Wartens wieder neu entdecken. Atemübungen, Meditation und Texte unterstützen uns dabei.
Leitung: Ursula Hofer

 

Frauen im Business
Eine Wirtschaft für Menschen
Freitag, 24. Oktober 2014, 19.00 - ca. 21.00 Uhr

Wollen Frauen im Business eine Rolle spielen, sollen sie - so tausendfach wiederholte, gutgemeinte Ratschläge von Frauen und Männern – kompetitiver, bissiger und erfolgsbewusster werden. Doch mit dieser Strategie dauert es gemäss den Berechnungen der International Labour Organisation noch 962 Jahre bis Frauen hierzulande gleichberechtigt in Unternehmensführungen vertreten sind. Wir brauchen aber nicht unbedingt mehr karrierebewusste Frauen in smarten Anzügen, sondern dringend ein gesünderes, praktischeres, ökonomisches System. Und wir brauchen Frauen und Männer, die ein partnerschaftliches Wirtschaftssystem der Fürsorglichkeit ins Leben rufen.
Vortrag mit Franziska Espinoza

 

Filmabend: The Fairy Trail
Naturgeistern auf der Spur
Freitag, 19. September 2014, 19.00 - ca. 21.00 Uhr

Im Schamanismus indigener Kulturen und den alten Mythen der Menschheit sind sie ein fester Bestandteil: Naturgeister. Wir kennen sie aus unseren Märchen, aber auch aus großen Werken der Kunst und Weltliteratur als Elfen, Feen, Zwerge oder Meerjungfrauen. Was verbirgt sich als Kern hinter diesen Geschichten und warum sind Menschen bis in die heutige Zeit von diesen Wesen fasziniert? Gibt es eine die Natur beseelende Intelligenz und kann man in Kontakt mit dieser treten?
Die Filmemacher Till Gerhard und Britta Schmidtke machten sich auf eine Reise und fanden Menschen und Orte in ganz Europa, die Ihnen erstaunliche Antworten gaben.

 

Atem & Stille
Die Kraft des Seins
Freitag, 13. Juni 2014, 16.30 - 19.30 Uhr

Häufig hetzen wir durch unseren Alltag und erledigen unsere Verpflichtungen mit viel Anstrengung und Willenskraft. Selten erlauben wir uns Momente von "Sein", denn "Sein" wird mit einem Zustand von Inaktivität und Ineffizienz gleichgesetzt. Dies ist jedoch eines der grossen Missverständnisse unserer Zeit, denn in einem wirklichen "Seinszustand" kommen alle Dinge an ihren Platz. Gedanken ordnen sich, Gefühle klären sich und unsere Beziehung zu uns und zu unserer Umwelt kommt in einen natürlichen Fluss. Daraus wächst ein Raum, der ganz in der Gegenwart ist und der uns Zugang gibt zu einer wirklichen Kraft, die uns nährt um das Leben sinnvoll zu gestalten und Handlungen auszuführen, die dem ganzen Leben dienen. Wenn wir uns auf den Atem und seinen Rhythmus einstimmen, kommen wir ganz selbstverständlich in diesen Seinszustand und uns wird eine Verbindung zu unserer tiefsten Quelle geschenkt, die darauf wartet, sich ins Leben zu ergiessen. Einfache Atemübungen, Texte und Meditation unterstützen uns dabei.
Leitung: Ursula Hofer

 

Das Geheimnis des Verzeihens
oder die Reifeprüfung der Seele
Freitag, 28. März 2014, 16.30 - 19.30 Uhr

Jede und jeder von uns trägt eine List von Dingen mit sich herum, die er sich selbst oder anderen nicht verzeihen kann: seien es grosse Enttäuschungen, kleine Lieblosigkeiten oder auch nur verpasste Gelegenheiten. Diese unsichtbare Liste bindet uns so lange an die verletzenden Ereignisse, bis wir in der Lage sind zu verzeihen. Denn das Verzeihen ist die einzige Möglichkeit einen gesunden und unabhängigen Weg in die Zukunft zu finden. Doch kann man überhaupt alles verzeihen oder gibt es auch Unverzeihliches? Und welche Schritte müssen getan werden, um wirklich und in der Tiefe verzeihen zu können?
An diesem Nachmittag werden wir versuchen dem Geheimnis des wirklichen Verzeihens durch einen Vortrag, gemeinsame Reflektion und kleine Übungen einen Schritt näher zu kommen.
Workshop mit Dr. phil. Natalie Knapp

 

Die Töchter Buddhas
Geschichte und Emanzipation der tibetischen Nonnen
Freitag 28. Februar 2014, 19.00 - ca. 20.30 Uhr

Der Buddhismus findet seit dem 20. Jahrhundert starken Anklang im Westen. Er wird vor allem auch deswegen geschätzt, weil er sich an alle richtet, soziale Herkunft und Geschlecht spielen keine Rolle. Umso erstaunlicher ist es, dass Gleichstellungs- und Genderfragen im Buddhismus ein präsentes Thema sind. Obwohl tibetische Nonnen Teil einer Weisheitskultur sind, die schon über Jahrhunderte besteht, wird ihnen wenig Beachtung geschenkt. 
Doch wo liegen die Gründe dafür, dass Nonnen weniger Beachtung geschenkt wird als Mönchen? Und wie werden tibetisch buddhistische Nonnen heute wahrgenommen und in ihrem Bestreben nach spiritueller Entwicklung gefördert und unterstützt?
Vortrag mit Noemi Brog

 

Alte und neue Weihnachtsgeschichten
Geschichten, die das Herz berühren
Freitag, 13. Dezember 2013, 19.00 - 21.00 Uhr

Weihnachten ist eigentlich das Fest der Liebe. Doch schon Monate vorher wird eine riesige Werbemaschinerie in Gang gesetzt, die den wahren Sinn des Weihnachtsfestes mehr und mehr verdrängt und die Menschen zum übermässigen Konsumieren verführt. Aber in den Weihnachtsgeschichten, den alten und auch den neuen, lebt der Geist der Weihnacht noch immer. Wenn wir uns auf diese Geschichten einlassen, kann uns die tiefere Bedeutung dieser Zeit auch heute noch berühren.
Lesung mit Patrick Blank

 

Atem & Stille
Im ständigen Wandel
Freitag, 29. November 2013, 16.30 - 19.30 Uhr

Nur was sich wandelt ist lebendig. Was sich verändert ist mit dem Ewigen verbunden, was starr bleibt ist vergänglich. Obwohl es uns Menschen immer wieder schwer fällt diese Wahrheit anzunehmen, können wir doch die ständig wiederkehrenden Veränderungen nicht verhindern. Dies macht die Atmung so deutlich, denn jeder Atemzug bringt uns in Kontakt mit Neuem und trägt Altes davon. Wenn wir uns auf den Atem ausrichten, können wir in diesen Fluss des ewigen Wandels ganz mühelos eintauchen.
Seminar mit Ursula Hofer

 

"I have been Foolish and Deluded"
Von der Leichtigkeit im Umgang mit Fehlern
Freitag 25. Oktober 2013, 19.30 - ca. 21.00 Uhr

Niemand macht gerne Fehler. Wir haben lieber recht. Im Irrtum sein ist verwirrend, demoralisierend, unangenehm, es ist mit Angst verbunden, mit Schuldgefühlen, Scham und Reue. Wir tun, was wir nur können, um diesen Zustand zu vermeiden. Doch ist dies nur eine Sicht auf das Fehlermachen. „In einer Welt“, meinte William James, „in der wir gewiss sein können, dass Fehler all unserer Vorsicht zum Trotz passieren, scheint eine gewisse Leichtigkeit des Herzens gesünder als diese übersteigerte Nervosität ihretwegen.“ Dieser versöhnlichere Blick auf unsere Fehler und das Wertschätzen der befreienden, oder gar erheiternden Momente des Fehlgehens kann uns vielleicht helfen, mit Winnie-the-Pooh zu sagen: „I have been Foolish and Deluded“ und uns so überhaupt erst wirklich dem Irrtum zu stellen.
Ein Vortrag zum Thema Fehlermachen von Franziska Espinoza

 

Atem & Stille
Verbundensein
Freitag 24. Mai 2013, 16.30 - 19.30 Uhr

Als Mensch sind wir nie allein. Wir sind in jedem Augenblick unseres Lebens verbunden mit unserem tiefen Ursprung und mit der ganzen Schöpfung. Da wir nie gelernt haben, diesem "All-Verbundensein" bewusst zu begegnen, fühlen wir uns häufig isoliert und allein gelassen. Wenn wir es jedoch wagen, uns mehr diesem natürlichen Zustand zuzuwenden, entstehen ganz neue, lebendige, kreative Möglichkeiten und wir beginnen zu verstehen, wie das Leben wirklich gemeint ist.Der Atem ist das Bindeglied im grossen Spiel der Schöpfung, denn alles bewegt sich im grossen Rhythmus des Atems. Je mehr wir den Atem wahrnehmen, desto mehr spüren wir die wahre Wirklichkeit und die Verbundenheit von allem mit allem. Aus dieser Erfahrung können Freude und Vertrauen wachsen.Das Seminar gibt Impulse, um mit Hilfe von Atemübungen, Meditation und Texten zu erfahren, wie sich wahres Verbundesein ganz konkret im Leben anfühlen könnte.
Ein Seminar mit Ursula Hofer

 

Kompass neues Denken
Lesung und Vortrag mit Natalie Knapp
Freitag, 8. März 2013, 19.00 - ca. 21.00 Uhr

In einer komplexen und schnellen Welt funktioniert unsere bisherige Art des Denkens nicht mehr, und immer mehr Menschen fühlen sich den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen. Das Gefühl der Überforderung ist zu einem Grundrauschen des modernen Lebens geworden. Aber wir sollten uns darauf einstellen, dass immer wieder unerwartete Ereignisse alle Pläne und Strategien über den Haufen werfen. Wir müssen lernen, Ungewissheiten nicht nur auszuhalten und flexibel zu reagieren, sondern sie als neue Qualität zu verstehen. Statt an einmal gefassten Plänen festzuhalten, brauchen wir die Fähigkeit, unbekannte Denkwege zu gehen und unerwartete Lösungen zu finden. Das neue Buch hilft uns mit seiner praktischen Philosophie dabei, mit Komplexität richtig umgehen zu lernen und einen neuen Orientierungssinn zu entdecken, damit wir sicher in die Zukunft sehen können.
Natalie Knapp liest aus ihrem neuen Buch, welches im März erschienen ist.

 

Elemental
Sondervorführung des englischen Films
Freitag, 1. Februar 2013 um 19.00 Uhr

Über drei Kontinente hinweg hat das Team des Global Oneness Project für den Film "Elemental" gedreht. Dieser Dokumentarfilm zeigt nicht nur die Dringlichkeit des ökologischen Zustands unserer Erde, sondern auch wie Menschen die Verantwortung dafür übernehmen und für ihre Überzeugung einstehen, sei es mit einer 40 tägigen Pilgerreise für die Sauberkeit des Ganges, mit Protestmärschen gegen die Teersande in Nord Kanada oder in der Forschung mit der Entwicklung einer Erfindung zur Verlangsamung der Klimaerwärmung.